Willkommen bei unserem großen Nähmaschine Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Nähmaschinen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Nähmaschine zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Nähmaschine kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Nähmaschine ist nicht nur für eigene Näharbeiten, sondern auch für selbstständige Ausbesserungsarbeiten an kaputter Kleidung bestens geeignet.
  • Neben herkömmlichen Haushaltsnähmaschinen stehen dir auch Oerlock-Nähmaschinen, spezielle Materialnähmaschinen und Kindernähmaschinen zur Auswahl.
  • Lass dich vor deiner Kaufentscheidung am besten in einem Fachhandel von einem Experten beraten, um die richtige Nähmaschine für dich zu finden.

Nähmaschine Test: Das Ranking

Platz 1: W6 „N1235/61“ Freiarm-Nähmaschine

Die Freiarm Nutzstich Nähmaschine mit 29 Programmen ist für Nähbegeisterte und anspruchsvolle Hobbynäher sehr gut geeignet. Sie ist in der Stichlänge und Breitenverstellung variabel. Für ein schnelles und einfaches Einfädeln der Nadel sorgt der eingebaute Nadeleinfädler. Das Knopfannähen in verschiedenen Größen geht wie von selbst, durch die 4-Schritt-Knopflochautomatik. Aber auch ein Nähen mit Zwillingsnadeln ist möglich. Mit der W6 Wertarbeit Nähmaschine lassen sich perfekte Nähte, elastische Stiche, kreative und dekorative Effekte erzeugen.

Der Hersteller der W6 Nähmaschine legt großen Wert auf eine einfache Bedienung, die auch für Anfänger zu empfehlen ist. 23 Nähprogramme, darunter der Dessousstich, elastischer Blindstich, Rautenstich, Federstich, Überwendlingstich, Gerad- und Zickzackstich, Stretch-, Gerad- und Zickzacknaht, Federstich oder Spezial Overlockstich, hat die Nähmaschine zu bieten, um nur einige zu nennen. Besonders praktisch für das Nähen von Ärmeln oder Hosenbeinen ist der abnehmbare Freiarm-Anschiebetisch. Das Austauchen der Nähfußhalter geht sehr einfach und schnell.

Platz 2: W6 „N1615“ Freiarm-Nähmaschine

Platz 3: Singer Mercury 8280 Nutznaht-Nähmaschine

Platz 4: W6 „N1800“ Nähmaschine

Platz 5: Singer 2250 Tradition Nähmaschine

Platz 6: Carina Professional Nähmaschine

Platz 7: Brother Innov-is 10 a Anniversary Nähmaschine

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Nähmaschine kaufst

Wann lohnt es sich eine Nähmaschine zu kaufen?

Eine Nähmaschine zu kaufen, lohnt sich bereits zu Beginn, wenn man das Hobby Nähen für sich entdeckt. Denn per Hand zu nähen ist sehr zeit- und arbeitsaufwendig. Und eine einfache Haushaltsnähmaschine, die man für den Anfang benötigt, ist nicht sehr teuer – vor allem, wenn es kein neues Modell sein muss.

Und selbst, wenn man nicht viele Nähprojekte im Jahr umsetzt, hilft eine Nähmaschine dabei, Mängel an Kleidung oder anderen Textilien schnell zu beseitigen. Der Bettbezug hat ein Loch? Oder die Jeans ist ein bisschen zu lang? Kein Problem: Nähmaschine aufbauen, passendes Garn aussuchen, nähen und schon ist alles wieder in Ordnung.

Wie funktioniert eigentlich eine Nähmaschine?

Grundsätzlich werden beim Nähen mehrere Fäden miteinander verknüpft. Was man früher per Hand gemacht hat, wird nun durch die Nähmaschine erledigt.

Grundsätzlich hat man immer zwei Fäden, den Ober- und den Unterfaden. Sticht die Nadel nun durch den Stoff, wird ein kleines Loch erzeugt und der Oberfaden befindet sich nun unterhalb des Stoffes. Ein Greifer wickelt den Oberfaden nun so um den Unterfaden, dass sich eine Schlaufe bildet. Schließlich fährt die Nadel wieder inklusive Oberfaden nach oben.

Durch die Schlaufe mit dem Unterfaden, wird dieser ebenfalls mitgenommen. Die Schlaufe ist also der Punkt, an dem Ober- und Unterfaden miteinander verbunden sind. Dieser Punkt befindet sich dann in dem Loch, das durch die Nadel vorher gestochen wurde. So bleibt der Oberfaden weiterhin oben und der Unterfaden auf der Unterseite des Stoffes.

Die Schlaufe hält die Fäden gut zusammen, so dass die Naht dauerhaft hält. Damit die Nadel jetzt nicht immer wieder auf die gleiche Stelle sticht, verfügen die Nähmaschinen über einen Transporteur. Immer wenn die Nadel nach oben geht wird der Stoff mit Hilfe eines Greifarms und eines Zahnrades um ein kleines Stück weitergeschoben, also transportiert.

Was muss ich als Anfänger beim Nähen beachten?

Als Anfänger scheint einem das Nähen als riesengroße Herausforderung, mit tausend Dingen, die man beachten muss. Doch schon nach kurzer Zeit wirst du feststellen, dass du mit den ersten grundlegenden Kenntnissen kleine Nähprojekte in die Tat umsetzen kannst.

foco

Wusstest du, dass du den Stoff vor dem Nähen waschen solltest?

Bevor du den deinen gewählten Stoff zuschneidest, solltest du diesen waschen. So vermeidest du, dass dein selbstgenähtes Stück später beim Waschen eingeht.

Außerdem ist es hilfreich den Stoff und die Nähte zu bügeln zwischen deinen Nähvorgängen. Jedoch solltest du das Bügeleisen nur in Richtung des Fadenlaufs bewegen oder genau 90° entgegen der Richtung, um den Stoff nicht zu dehnen.

Um diese Grundlagen zu lernen, empfiehlt es sich, einen Kurs zu machen, Anfängervideos im Internet anzuschauen oder sich von einer erfahrenen Näherin alles zeigen zu lassen. Jedenfalls ist Nähen etwas, das man am Beispiel gesehen und nachgemacht haben muss anstatt sich nur mit der Theorie zu beschäftigen.

Andreia GranadaNähexpertin, Youtuberin

Die Stoffwahl spielt eine wichtige Rolle beim Nähvorgang eines Kleidungsstückes. Du solltest dir gut überlegen welche Art von Stoff am besten zu deinem Projekt passt.

Außerdem ist ein qualitativ hochwetrtiges Garn von Bedeutung, da diese reißfester sind und so deinen Nähvorgang nicht unterbrechen. So werden deine Nähte gleichmäßiger und gerader.

(Quelle: youtube.com)

Brauche ich eine Computernähmaschine?

Eine Computernähmaschine ist eine Nähmaschine mit einem Computerprogramm. Dieses bringt einige besondere Features mit sich. So kann man beispielsweise spezielle Muster auf den Stoff aufbringen, was unter anderem bei Knopflöchern sinnvoll sein kann.

Eine Computernähmaschine kann einem somit in manchen Fällen Arbeit abnehmen, sie ist aber nicht notwendig, da man diese Features mit etwas Geschick und Geduld auch manuell umsetzen kann.

Wie viele Nähprogramme brauche ich wirklich?

Wie viele Nähprogramme du brauchst hängt ganz von deinen Ansprüchen und dem Einsatzgebiet(en) der Nähmaschine ab.

Zur Grundausstattung gehören ein Gerade-, ein Zickzack- und ein Overlockstich. Mit diesen drei grundlegenden Programmen kommst du schon sehr weit.
Ebenfalls sehr hilfreich ist ein Knopfloch-Programm, da dieses viel Zeit und viele Nerven ersparen kann.

Wenn du sehr unterschiedliche Näharbeiten verrichten möchtest,, kann es außerdem sinnvoll sein auf eine verstellbare Nadelposition und einen verstellbaren Nähfußdruck zu achten. Somit kannst du problemlos mit verschiedenen Materialien nähen.

Weitere Nähprogramme können je nach Anwendungsgebiet ganz nett sein, sind aber in den wenigsten Fällen notwendig.

Welche Nähmaschine verwende ich für welchen Stoff?

Bei der Frage, welche Nähmaschine man für welchen Stoff verwendet kommt es immer auch auf deinen Anspruch drauf an. Grundsätzlich benötigt man aber keine speziellen Maschinen.

Eine übliche Haushaltsnähmaschine ist sehr variabel einsetzbar. Beim Nähen mit verschiedenen Stoffen musst du aber folgende Aspekte beachten:

  • Nähnadel
  • Nähgarn
  • Stich (Nähfußdruck)

Die richtige Nähnadel ist sehr wichtig, um verschiedene Stoffe verarbeiten zu können. Ist die Nadel zu dünn, bricht sie dir ab, ist sie jedoch zu dick, zerstört sie die fasern deines Stoffes.
Grundsätzlich kann man zwischen vier verschiedenen Nähnadeln unterscheiden:

  • Universalnadel
  • Jeansnadel
  • Jerseynadel
  • Ledernadel

Die Universalnadel eignet sich für alle festen, nicht elastischen Stoffe. Je nach Stärke der Nadel kannst du damit zum Beispiel Baumwolle und Leinen (Nadelstärke 60-90) oder Seide und Gardinenstoffe (Stärke 60) vernähen.

Die Jeansnadel eignet sich, wie der Name bereits verrät, zum Nähen mit Jeansstoffen.

Die Jerseynadel ist zum Nähen für elastische Stoffe gedacht. Dazu zählen unter anderem Jersey, Strickwaren und Stoffe mit einem Elasthan-Anteil.

Die Ledernadel wird zum Nähen von weichem bis mittelschwerem Leder verwendet. Für sehr schweres Leder sind die meisten Haushaltsnähmaschinen nicht geeignet.

Nähmaschinen Nadeln Test 2019: Die besten Maschinennadeln im Vergleich

Beim Nähgarn gilt grundsätzlich, dass das Garn aus dem selben Material sein sollte wie der zu vernähende Stoff. In der Unterfadenspule sollte somit auch immer das selbe Garn aufgespult sein wie in der Oberfadenspule.

Wenn du kein identisches Garn zum zu vernähenden Stoff findest solltest du auf jeden Fall beachten, dass das Garn eine ähnliche Materialstärke besitzt. Es sollte auf keinen Fall stärker sein als die Fasern des Stoffs, da diese sonst beschädigt werden.

Nähgarn Test 2019: Die besten Nähgarne im Vergleich

Neben der richtige Nadel und dem passenden Garn ist auch die Verwendung eines geeigneten Stichs sehr wichtig.

So eignet sich ein Dreifach-Geradestich gut zum Nähen mit robusten Materialien und ein Zickzack-Stich findet vor allem Anwendung bei elastischen Stoffen.

In der Bedienungsanleitung deiner Nähmaschine findest du Hinweise zu den Verwendungszwecken der Nähprogramme deiner Nähmaschine.

Wie fädelt man eine Nähmaschine ein?

Beim Einfädeln einer Nähmaschine gibt es mehrere Schritte:

  • Unterfaden aufspulen
  • Unterfaden einsetzen
  • Oberfaden einsetzen

Gerade für Nähanfänger können diese etwas undurchsichtig und verwirrend sein.
Wenn du noch Schwierigkeiten hast, deine Nähmaschine einzufädeln, gibt es zahlreiche Videoanleitungen, welche dir die einzelnen Schritte des Einfädelns visualisieren können.

Welches Zubehör ist bei Nähmaschinen empfehlenswert?

Das benötigte Zubehör bei Nähmaschinen variiert je nach Nutzer und Verwendungsart. Es gibt jedoch eine gewisse Grundausstattung, die man sich bereits als Anfänger zulegen sollte. Zu dieser gehört:

  • Stoffschere: Bei der Stoffschere solltest du nicht sparen. Es ist sehr wichtig, dass man die Stoffe sauber ausschneiden kann, damit man diese problemlos vernähen kann. Die Stoffschere sollte ausschließlich für Stoffe verwendet werden, damit sie ihre Schärfe nicht verliert.
  • Stecknadeln: Werden zum Abstecken der Stoffe benötigt. Das ist gerade als Nähanfänger sehr wichtig, damit man die Stoffe anschließend problemlos vernähen kann.
  • Nähgarn: bei Nähgarn solltest du auf Qualität achten, damit es stabil ist und nicht so schnell reißt. Für den Anfang genügen ein paar wenige Farben, die man nach und nach aufstocken kann.
  • Auftrenner: Ein Auftrenner ist vor allem für Nähanfänger sehr wichtig, da bei den ersten Nähversuchen schneller Fehler auftreten können. Mit Hilfe eines Auftrenners kann man Nähte sauber entfernen.
  • Nähkreide: Mit Nähkreide kannst du Schnittmuster aufzeichnen.
  • Maßband: Damit du genaues Maß nehmen kannst.

Maßband Test 2019: Die besten Maßbänder im Vergleich

Zubehör Information
Stoffschere Bei der Stoffschere solltest du nicht sparen. Es ist sehr wichtig, dass man die Stoffe sauber ausschneiden kann, damit man diese problemlos vernähen kann. Die Stoffschere sollte ausschließlich für Stoffe verwendet werden, damit sie ihre Schärfe nicht verliert.
Stecknadeln Werden zum Abstecken der Stoffe benötigt. Das ist gerade als Nähanfänger sehr wichtig, damit man die Stoffe anschließend problemlos vernähen kann.
Nähgarn bei Nähgarn solltest du auf Qualität achten, damit es stabil ist und nicht so schnell reißt. Für den Anfang genügen ein paar wenige Farben, die man nach und nach aufstocken kann.
Auftrenner Ein Auftrenner ist vor allem für Nähanfänger sehr wichtig, da bei den ersten Nähversuchen schneller Fehler auftreten können. Mit Hilfe eines Auftrenners kann man Nähte sauber entfernen.
Nähkreide Mit Nähkreide kannst du Schnittmuster aufzeichnen.
Maßband Damit du genaues Maß nehmen kannst

Ab wann ist eine Nähmaschine für Kinder geeignet?

Ab welchem Alter dürfen Kinder an der Nähmaschine helfen? Ab wann dürfen und können sie ganz eigene Projekte nähen? Diese Frage stelle sich bestimmt jede nähende Mutter früher oder später einmal.

Heutzutage gibt es Kinder-Nähkurse schon ab 5 Jahren, die meisten sind für 8- und 9-Jährige. Die meisten Kinder können mit 6 Jahren schon alleine ein eigenes kleines Nähprojekt fertigstellen, zumindest auf einer Kindernähmaschine. Unter Aufsicht können sogar Kindergartenkinder kleine Näharbeiten tätigen. Die meisten Eltern trauen ihren Kindern einfach zu wenig zu.

Kinder Nähmaschine Test 2019: Die besten Kinder Nähmaschinen im Vergleich

Wo kannst du eine Nähmaschine kaufen?

Haushaltsnähmaschinen sowie Overlocks gibt es im Fachhandel (in Nähgeschäften), in Kaufhäusern, im Elektrofachhandel, im Discounter oder online zu kaufen.

Auch wenn neben den Nähgeschäften mittlerweile auch andere Läden Nähmaschinen im Sortiment haben, gibt es Nähzubehör und Ersatzteile oft nur im Fachhandel.

Kann ich eine Nähmaschine gebraucht kaufen?

Du kannst eine Nähmaschine auch gebraucht kaufen. Das bietet natürlich den Vorteil, dass du qualitativ hochwertige Maschinen, auch von namhaften Herstellern, zu guten Preisen bekommst. Jedoch besteht bei dem Kauf von gebrauchten Maschinen der Nachteil, dass man diese in vielen Fällen vorher nicht austesten kann.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten gebrauchte Nähmaschinen zu kaufen:

Auf dem Flohmarkt: auf dem Flohmarkt kann man sehr gut gebrauchte Nähmaschinen kaufen. Es wird eine Vielzahl von Maschinen angeboten, welche man vor Ort testen und auf Mängel überprüfen kann.

Der wohl größte Vorteil besteht wohl im Preis, da die Maschinen auf Trödelmärkten meist sehr günstig angeboten werden. Wenn du dich vorab etwas informierst, kannst du ein richtiges Schnäppchen machen. Du solltest jedoch bedenken, dass man beim Kauf auf dem Flohmarkt meist keine Garantie mehr hat.

amazon Warehousedeals: Eine weitere Möglichkeit Nähmaschinen gebraucht zu kaufen ist über amazon Warehousedeals. Die Produkte die im amazon Warehouse landen, wurden von Kunden umgetauscht. Somit sind die Produkte alle funktionsfähig, vollständig, und in einem sehr guten Zustand. Dennoch sind die Produkte stark reduziert und du erhältst eine Garantie.

ebay Kleinanzeigen: ebay Kleinanzeigen funktioniert wie ein Online-Flohmarkt. Privatleute könne hier ihre gebrauchten Produkte verkaufen, wodurch du Nähmaschinen zu sehr guten Preisen finden kannst.

Du solltest jedoch beim Kauf vorsichtig sein, da es leider auch einige Betrüger auf der Plattform gibt. Am besten holst du das Gerät persönlich ab und bezahlst dann auch erst. So kannst du dir die Nähmaschine auch vorher anschauen.

Welche Hersteller von Nähmaschinen sind bekannt?

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Nähmaschinen und auch eine große Zahl an Herstellern. Man kann eine Nähmaschine heutzutage nicht mehr nur von namhaften Herstellern im Fachhandel erwerben, sondern mittlerweile bieten auch Discounter immer häufiger Modelle an.

Um dir einen kleinen Überblick zu verschaffen, möchten wir dir gerne die bekanntesten Hersteller von Nähmaschinen aufzeigen. Diese Aufzählung ist allerdings nur eine Auswahl und erhebt keineswegs einen Anspruch auf Vollständigkeit.

Brother

Das japanische Unternehmen konzentrierte sich in seinen Anfängen auf die Reparatur von Nähmaschinen. Mittlerweile gehören sie zu den führenden Produzenten. Die bekannteste Maschine der Firma ist die Innov-is, eine computerunterstützte Nähmaschine.

Singer

Die Firma Singer wurde 1851 gegründet und ist noch heute für die antiken Modelle bekannt, welche unter Sammlern sehr begehrt sind.

Pfaff

Das Unternehmen Pfaff ist für qualitativ hochwertige Nähmaschinen bekannt und besteht seit 1862.

Pfaff Nähmaschine Test 2019: Die besten Pfaff-Nähmaschinen im Vergleich

Bernina

Das Schweizer Unternehmen produziert hochwertige Nähmaschinen, mit denen Nähen, Sticken und Overlock möglich ist.

Janome

Janome ist ein japanisches Unternehmen, welches weltweit führend in der Herstellung von Nähmaschinen ist. Zu den besten Maschinen zählt Janome Horizon.

Toyota

Toyota vertreibt seit über 60 Jahren Nähmaschinen. Die erste Maschine wurde 1946 gebaut und die Produkte der Firma gelten als sehr funktionell.

Hersteller Information
Brother das japanische Unternehmen konzentrierte sich in seinen Anfängen auf die Reparatur von Nähmaschinen. Mittlerweile gehören sie zu den führenden Produzenten. Die bekannteste Maschine der Firma ist die Innov-is, eine computerunterstützte Nähmaschine.
Singer Die Firma Singer wurde 1851 gegründet und ist noch heute für die antiken Modelle bekannt, welche unter Sammlern sehr begehrt sind.
Pfaff Das Unternehmen Pfaff ist für qualitativ hochwertige Nähmaschinen bekannt und besteht seit 1862.
Bernina Das Schweizer Unternehmen produziert hochwertige Nähmaschinen, mit denen Nähen, Sticken und Overlock möglich ist.
Janome Janome ist ein japanisches Unternehmen, welches weltweit führend in der Herstellung von Nähmaschinen ist. Zu den besten Maschinen zählt Janome Horizon.
Toyota Toyota vertreibt seit über 60 Jahren Nähmaschinen. Die erste Maschine wurde 1946 gebaut und die Produkte der Firma gelten als sehr funktionell.

Was kostet eine Nähmaschine?

Der Preis einer Nähmaschine hängt stark von ihrem Funktionsumfang, also der Anzahl der Nähprogramme, und ihrem Alter ab. Die aktuellsten Modelle kosten natürlich vielmehr als ihre Vorgänger. Eine antike Nähmaschine hat wiederum Seltenheitswert und kann deshalb kostspielig sein.

Generell kostet eine Nähmaschine als Neuware zwischen 80 und 2.000 Euro. Gebrauchte Nähmaschine können auch günstiger erworben werden.

Welche Alternativen zur Nähmaschine gibt es?

Eine richtige Alternative zur Nähmaschine gibt es nicht. Es gibt kleinere Nähhelfer, die dich beispielsweise beim Nähen von Knopflöchern unterstützen können.

Einige Stickmaschinen sind außerdem in der Lage, einzelne Aufgaben einer Nähmaschine zu übernehmen, sie können diese aber keineswegs vollständig ersetzen.

Ansonsten bleibt dir ohne Nähmaschine aber nur das Nähen von Hand. Mit Nadel und Faden kannst du eigentlich fast alles nähen, was du auch mit deiner Maschine machen kannst. Es ist auch möglich, verschiedene Sticharten manuell auszuüben, das erfordert allerdings etwas Übung. Hierzu gibt es einige Videoanleitungen, die du dir angucken kannst.

Das Nähen mit der Hand ist allerdings wesentlich zeitaufwendiger und erfordert eine sehr hohe Konzentration, wenn man Sachen nicht nur flicken, sondern komplett neu erstellen möchte.
Deshalb solltest du, wenn du regelmäßig nähen möchtest, auf jeden Fall über die Anschaffung einer Nähmaschine nachdenken.

Produktbild

Bei Nähmaschinen lohnt es sich auf jeden Fall, sich eine speziell dafür hergestellte Tasche zuzulegen, vor allem wenn man viel unterwegs ist. Denn ohne sie ist es sehr umständlich, einen sicheren Transport zu ermöglichen.

Entscheidung: Welche Arten von Nähmaschinen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Im Bereich Nähmaschinen unterscheidet man zwischen verschiedenen Grundformen. Die wichtigsten Arten von Nähmaschinen sind:

  • Haushaltsnähmaschinen
  • Overlock-Nähmaschinen
  • Spezielle Materialnähmaschinen
  • Kindernähmaschinen

Während diese Formen früher noch stark voneinander getrennt existierten, bieten die Hersteller mittlerweile auch schon kombinierte Maschinen an (z.B. Stick- und Nähmaschine in einem).

Vor dem Kauf einer Nähmaschine stellt man sich zwangsläufig die Frage, welche die Richtige ist. Um dir bei dieser Entscheidung zu helfen, stellen wir im Folgenden die einzelnen Nähmaschinenarten ausführlicher vor.

Was ist eine Haushaltsnähmaschine und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Eine Haushaltsnähmaschine hast du sicherlich schon einmal gesehen. Das ist so eine Nähmaschine, wie sie auf Omas oder Mamas Küchentisch steht: Ein kastiges Gerät mit einem Tragebügel und einem dazupassenden Deckel, der die Maschine vor Staub schützt.

Mit Hilfe einer Haushaltsnähmaschine kann man viele Nähprojekte umsetzen – sowohl im Bereich Herstellung als auch was Änderung beziehungsweise Mängelbeseitigung angeht.

Vorteile
  • Für nahezu alle Stoffarten geeignet
  • Einfache Bedienung
  • Schnell aufgebaut
  • Garn einfach zu wechseln
  • Auch für Knopflöcher, Ziernähte und Applikationen geeignet
Nachteile
  • Kann Kanten nicht versäubern
  • Nähen, versäubern und Stoffüberschuss abschneiden sind drei separate Arbeitsschritte
  • Meist ohne Stickfunktion

Am besten eignet sich eine Haushaltsnähmaschine für die Verarbeitung von Baumwollstoffen. Mit speziellen Nadeln, die man jederzeit wechseln kann, können aber auch Stoffe wie z.B. Jeans, (dünnes) Leder, Jersey oder Wachstuch vernäht werden.

Was ist eine Overlock-Nähmaschine und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Eine Overlock-Nähmaschine ist kompakter als eine Haushaltsnähmaschine und oben hat sie mehrere Garnrollen aufgesteckt. Mit einer Overlock-Nähmaschine kannst du zwei Stoffe zusammennähen und deren Kanten versäubern. Gleichzeitig wird der überschüssige Stoff an der Säuberungskante abgeschnitten. Damit sehen deine Nähprojekte sofort viel akkurater aus und die Stoffkante kann nicht mehr ausfransen.

Vorteile
  • Ein Arbeitsschritt für Nähen, versäubern und Stoffüberschuss abschneiden
  • Kann auch schwierige Stoffe sauber verarbeiten
  • Perfekt für das Nähen von Kleidungsstücken
  • Hohe Nähgeschwindigkeit
Nachteile
  • Kein Ersatz der Haushaltsnähmaschine
  • Schwierige Bedienung
  • Teurer als eine Haushaltsnähmaschine
  • Teilweise spezielle Nadeln und Garne notwendig

Allerdings ersetzt die Overlock im Normalfall nicht die einfache Haushaltsnähmaschine, weil man mit ihr keine Applikationen oder Ziernähte machen kann. Deshalb kannst du sie höchstens als Ergänzung zu deiner schon vorhandenen Nähmaschine kaufen.

Welche Spezialnähmaschinen gibt es und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Eine Spezialnähmaschine wird Industrienähmaschiene genannt. Die Industrienähmaschinen werden vor allem in der industriellen Verarbeitung von Stoffen eingesetzt. Sie können im Gegensatz zur Haushaltsnähmaschine auch schwierige, meist sehr dicke Materialien, wie Leder, Jeans oder Filz nähen.

Eine Industrienähmaschine transportiert den Stoff auf eine andere Weise als die Haushaltsnähmaschine und kann so einen gleichmäßigen Stich erzeugen. Allerdings ist sie nicht so vielseitig wie eine einfache Nähmaschine und auch nicht auf einen mobilen Gebrauch ausgelegt. Vielmehr braucht sie einen festen Standort.

Vorteile
  • Gute Verarbeitung von dickeren Stoffen oder mehreren Stofflagen
Nachteile
  • Meist größer und schwerer als eine Haushaltsnähmaschine
  • Teurer als eine einfache Nähmaschine
  • Braucht spezielles (dickeres) Garn

Die Anschaffung einer Industrienähmaschine lohnt sich also nur, wenn man regelmäßiger (oder gleich in Serie) Dinge wie Ledertaschen, Gürtel oder Hundehalsbänder herstellen möchte.

Was ist eine Kindernähmaschine und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Wie der Name schon sagt, ist eine Kindernähmaschine für kleine Hände geeignet. In ihrer Funktionsweise ähnelt sie aber im Allgemeinen ihrer großen Schwester, der Haushaltsnähmaschine. So können auch schon die Jüngeren kleine Erfolge bei ihren ersten eigenen Nähprojekten verbuchen.

Eine Kindernähmaschine ist vor allem dann eine sinnvolle Anschaffung, wenn dein Nachwuchs sehr gerne und viel näht. Und wenn ihr/ihm die Bedienung der großen Nähmaschine noch zu schwer fällt. Durch einen integrierten oder nachrüstbaren Fingerschutz sind Kindernähmaschinen besser geeignet als die normalen Nähmaschine.

Vorteile
  • Für Kinderhände gemacht
  • Einfache Bedienung
  • Kompakte Größe
  • Fingerschutz
Nachteile
  • Teurer als eine einfache Nähmaschine
  • Kein voller Funktionsumfang

Die einzelnen Modelle von Kindernähmaschinen unterscheiden sich stark. Manche haben nur eine einzige Funktion (eine gerade Naht zu setzen), andere ähneln stärker den Haushaltsnähmaschinen. Hier ist es wichtig zu wissen, was dem Kind beim Nähen wichtig ist.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Nähmaschinen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Nähmaschinen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Nähfuß
  • Unterschiedliche Sticharten
  • Programmierbarer Nadelstopp
  • Freiarm
  • Beleuchtung
  • Fußpedal
  • Automatische Fadenspannung
  • Bedienfreundlichkeit
  • Garantie
  • Transport
  • Lieferumfang

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Nähfuß

Egal ob als Anfänger, Hobbynäher oder Profi dein Nähfuß sollte qualitativ hochwertig sein, um damit ein Ergebnis zu deiner Zufriedenheit erreichen wird. Dabei ist es wichtig, wie weit sich der Nähfuß anheben lässt, beziehungsweise wie dick dein Stoff zum Nähen sein darf. Wenn du noch ein Anfänger bist, ist ein Obertransportfuß eine sinnvolle Investition, weil er das Verrutschen des Stoffes verhindert.

Nahaufnahme Nähfuß

Der Nähfuß muss qualitativ hochwertig sein, um ein gutes Näh-Ergebnis zu bekommen. (Foto: moritz320 / pixabay.com)

Unterschiedliche Sticharten

Es gibt eine Vielzahl an Sticharten, aber für den gewöhnlichen Gebrauch brauchst du keine 100 verschiedenen Sticharten. Du solltest nur darauf achten, dass die Nähmaschine einen Zick-Zack-Stich, Knopflochstich, Geradstich und Steppstich besitzt, damit du den Stich am Anfang und Ende des Saums befestigen kannst.

Programmierbarer Nadelstopp

Der programmierbare Nadelstopp ist eine praktische Funktion. Diese Funktion ermöglicht es dir einzustellen, ob die Nadel über oder im Stoff stehen bleibt. Der Vorteil des Nadelstopps ist, dass du den Stoff wesentlicher besser drehen kannst, ohne das er verrutscht. Das ist sehr praktisch und du solltest es beim Kauf berücksichtigen.

Freiarm

Bei einer Freiarm Nähmaschine kannst du einen Teil der Maschine entfernen, damit du zum Beispiel einen Ärmel oder ein Hosenbein wie einen Schlauch auf die Nähfläche ziehen kannst. So kannst du ohne Probleme weitersähen. Normalerweise sollte heutzutage dieser Freiarm eine Standardfunktion jeder Nähmaschine sein und daher unbedingt beim Kauf beachtet werden.

Beleuchtung

Die Beleuchtung an einer Nähmaschine ist eine wichtige Funktion, weil oft abends genäht wird. Eine neue hellere Beleuchtung empfinden wir als eine Erleichterung beim Sehen.

Fußpedal

Normalerweise wird es für die Regelung der Näh-Geschwindigkeit verwendet, aber in den letzten Jahren sind immer mehr Funktionen dazu gekommen, wie Nähfuß heben oder senken, Nadelposition oben/unten, Fadenabschneider betätigen oder rückwärts nähen. Das ist sehr praktisch, da hättest du beide Hände frei, um den Stoff zu führen.

Automatische Fadenspannung

Diese Funktion ist eine Erleichterung für alle, die noch nicht so geübt sind beim Justieren der Fadenspannung. Wenn du aber sehr spezielle Verarbeitungstechniken bevorzugt, und ganz individuelle Spannungen möchtest, ist die automatische Fadenspannung natürlich überfordert. Am besten ist also eine automatische Spannung, die auch manuell eingestellt werden kann.

Bedienfreundlichkeit

Die Symbole auf der Maschine oder auf dem Monitor sollten leicht zu erkennen sein. Die Funktionen sollten ebenfalls gut zu verstehen sein.

Garantiezeit

Ein guter Hersteller bietet auch eine lange Garantie an. Oftmals gibt es Garantien von 10 Jahren auf das Gerät. So kannst du unbesorgt sein, dass deine Nähmaschine in absehbarer Zeit kaputt geht oder erste Mängel auftreten.

Transport

Nicht jeder hat ein eigenes Zimmer für seine Näharbeiten. Also solltest du bedenken, dass einige Nähmaschinen sehr schwer sind und oft keinen Griff haben. Auf Dauer wirst du bei vielen Transporten eine Nähmaschine mit Leichtbauweise und einen Griff bevorzugen.

Lieferumfang

Ein weiteres Kriterium stellt der Lieferumfang dar. Dieser fällt je nach Marke und Maschine sehr unterschiedlich sein und sollte beim Preis der Maschine mit beachtet werden.

Grundsätzlich variiert je nach Einsatzart auch der Anspruch an das Zusatzzubehör. Bei einem höheren Lieferumfang sind häufig verschiedene Nähnadeln und Nähfüße dabei. Somit kannst du direkt zu Beginn die verschiedensten Materialien verarbeiten.

Auch eine Tragetasche kann sich als sehr sinnvoll erweisen. Gerade wenn du keinen festen Nähplatz hast und die Maschine somit häufiger hin- und hertragen musst, kann eine Tragetasche sehr hilfreich sein.

Des Weiteren sind bei manchen Maschinen im Lieferumfang weitere Nähutensilien wie Garne enthalten.

Du solltest beim Kauf also immer darauf achten, ob und in welcher Form Lieferumfang enthalten ist und dies auch in Bezug zu dem Preis setzen, da das Zusatzzubehör dich auch relativ viel kosten kann, wenn du das dazu kaufen musst.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Nähmaschine

Wo kann ich Nähen lernen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Nähen zu lernen. Wenn du jemanden kennst, der bereits sehr gut nähen kann, ist es immer eine gute Möglichkeit die Person zu fragen, ob sie dir das Nähen beibringen kann.

Des Weiteren gibt es Nähkurse in denen man das Nähen lernen kann oder auch seine bereits vorhandenen Kenntnisse auffrischen oder ausbauen kann.

Die Nähkurse finden häufig zu bestimmten Themen statt, sodass du bestimmt etwas findest, was dich anspricht.Such einfach mal im Internet nach Angeboten in deiner Nähe.

Außerdem gibt es mittlerweile zahlreiche Videos auf Youtube, in denen Leute ihre Nähkenntnisse weitergeben. Somit kannst du dir das Nähen auch Schritt für Schritt beibringen.

Häufig bietet sich auch eine Kombination der Möglichkeiten an. Probier einfach mal aus, was für dich am besten funktioniert.

Wo kann ich Nähgarn kaufen?

Du kannst Nähgarn sowohl im Fachhandel vor Ort, als auch im Internet kaufen. Wenn du einen Fachhandel in deiner Nähe hast, empfiehlt es sich, das Garn dort zu kaufen, da du dort eine gute Beratung erhältst.

In Fachläden gibt es außerdem eine große Bandbreite an Garn, somit hast du keine Probleme das richtige Garn für deine Arbeit zu finden. Außerdem kannst du dich dort eigentlich darauf verlassen, dass das Garn von guter Qualität ist.

Eine weitere Möglichkeit Garn zu kaufen besteht darin es im Internet zu bestellen. Dort kannst du einerseits in spezialisierten Online Shops bestellen, andererseits gibt es auch auf Seiten wie ebay und amazon eine große Auswahl an Garn.

Der Vorteil beim Kauf im Internet ist es, dass du das Garn häufig zu einem günstigeren Preis bekommst. Jedoch musst du dich hier auf Kundenrezensionen und dein eigenes Fachwissen verlassen, da du keine persönliche Beratung erhältst.

Des Weiteren haben Supermärkte immer häufiger Nähsets im Angebot. Dort kannst du auch nach Garn Ausschau halten. Dies eignet sich meist nicht für einen speziellen Einsatz, kann aber ganz sinnvoll sein, um die Grundausrüstung aufzustocken.

Hierbei solltest du aber immer auf die Qualität achten. Wenn diese nicht gut ist, wirst du dich im Nachhinein nur mit dem Garn herum ärgern.

Woher bekomme ich Schnittmuster?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du an Schnittmuster kommst. Zum Einen kannst du Schnittmuster im Fachhandel kaufen. Dort gibt es auch viele Näh-Zeitschriften, die Schnittmuster enthalten. Zu den bekanntesten Zeitschriften gehört burda.

In diesen findest du vor allem Schnittmuster für Kleidung. Es gibt aber auch Schnittmuster für andere Bereiche wie Taschen. Wenn du keinen Fachhandel in deiner Nähe hast kannst du auch im Kiosk nachgucken. Dort werden die Zeitschriften häufig vertrieben.

Zum Anderen bekommst du Schnittmuster auch online. Man kann diese dort in speziellen Shops bestellen. Einige Nähblogs bieten auch Schnittmuster zum Download an. Schau dich einfach mal um, ob du dort für dein Projekt das passende Schnittmuster findest.

Allerdings solltest du bei großen Schnittmustern überlegen, ob du diese nicht lieber kaufen möchtest, da Schnittmuster häufig aus einem speziellen Material gefertigt sind, mit dem man besser arbeiten kann als mit normalem Papier. Wenn das Schnittmuster sehr groß ist, musst du sonst auch viele Seiten zusammen kleben.

Wie liest man Schnittmuster und wo kann ich das lernen?

Schnittmuster zu lesen stellt für viele zu Beginn eine Herausforderung dar. Da jeder Hersteller seine Angaben anders macht kann es sein, dass du zunächst etwas verwirrt bist.

Es gibt jedoch einige Aspekte auf die du zu Beginn achten kannst, um langsam in das Lesen der Schnittmuster einzusteigen. Es ist ganz wichtig hier nicht direkt zu verzweifeln, da man relativ schnell Fortschritte macht und einem der Umgang mit den Schnittmustern von mal zu mal leichter fällt.

Grundsätzlich ist es besonders wichtig, dass du dir die Schnittmuster-Beschreibung gründlich durchliest. Diese enthält viele wichtige Informationen, die du dem Schnittmuster-Bild und der Schnittmuster-Zeichnung nicht unbedingt entnehmen kannst.

Unter anderem erfährt man in diesem Abschnitt häufig, welche Näherfahrung für das Projekt vorausgesetzt wird. Somit kannst du direkt sehen, ob der Schwierigkeitsgrad des Schnittmusters für dich geeignet ist.

Des Weiteren solltest du auf jeden Fall beachten, ob es sich um einen Einzel- oder einen Mehrgrößenschnitt handelt. Wenn du dies berücksichtigt, ist das Schnittmuster häufig leichter zu lesen.

Am Anfang ist es vielleicht ein wenig mühsam, du wirst jedoch relativ schnell Fortschritte erzielen und merken, worauf du beim Lesen von Schnittmustern besonders achten musst.

Wenn du noch ganz am Anfang stehst und dich etwas unsicher fühlst, kannst du das Lesen der Schnittmuster entweder in einem Nähkurs lernen oder mit Hilfe von Anleitungen im Internet aneignen.

Wie kann ich eine Nähmaschine reinigen?

Um deine Nähmaschine richtig zu reinigen brauchst du folgendes Zubehör:

  • Bedienungsanleitung der Nähmaschine
  • Weichen und sauberen Stoff
  • Nähmaschinen-Öl
  • Schraubendreher
  • Einige Wattestäbchen
  • Pinsel
  • Staubsauger

1. Stichplatte und Nadel entfernen

Als erstes solltest du deine Nähmaschine vom Stromnetz trennen. Um die Stichplatte zu entfernen brauchst du einen Schraubendreher. Mit dem Schraubendreher die Schrauben entfernen und die Stichplatte herausnehmen. Neben der Stichplatte solltest du die Nadel auch entfernen.

2. Zubehör entfernen

Du entfernst nun alle Zubehörteile wie Nähfuß, Spule, Garn, Garnrollenhalter usw. aus der Nähmaschine. Ebenso wird das Greifersystem zerlegt und herausgenommen. Ein Blick in die Bedienungsanleitung der Nähmaschine ist hilfreich, wenn du nicht genau weißt wie es geht.

3. Maschine reinigen

Mit der Zeit sammelt sich eine Menge an Staub- und Fadenreste und diese müssen gründlich entfernt werden. Du kannst die Verschmutzungen mit dem Pinsel oder einem Staubsauger entfernen. Die Kombination aus beiden klappt auch gut.

4. Greiferbahn und Spurenbereich reinigen

Alles wird sorgfältig mit einem weichen Tuch gereinigt. Im Anschluß kannst du die Greiferbahn mit einem Wattestäbchen reinigen, um die letzten Reste zu entfernen.

5. Nähmaschine ölen

Die Greiferbahn sollte innen und außen mit nur 1-2 Tropfen Nähmaschinenöl geölt werden. Zum einölen kannst du auf ein Wattestäbchen ein paar Tropfen öl geben.

6. Zusammensetzen

Wenn du alles sorgfältig gereinigt hast, setzt du die Spule in die Spurenkapsel ein. Danach setzt du alle Einzelteile des Greifersystems wieder in der richtigen Reihenfolge ein.

Die Wartung und Pflege von Industrienähmaschinen ist Aufgabe eines Fachmannes.

Warum sollte ich die Nähmaschine ölen?

Die Nähmaschine ist eine Maschine mit sehr vielen, oft kleinen, beweglichen Teilen, diese müssen reibungslos zusammenarbeiten, damit das Nähen funktioniert. Deswegen ist die Wartung und Pflege der Nähmaschine so wichtig. Zur Pflege gehört einerseits die Reinigung und anderseits das Ölen.

Beim Ölen müssen grundsätzlich alle beweglichen Teile geölt werden. Es genügt dabei schon ein ganz kleiner Tropfen auf die jeweiligen Teile. Um an die kleinen Teile zu kommen muss die Nähmaschine zerlegt werden. Dabei solltest du dir die Bedienungsanleitung der Maschine zurecht legen, weil je nach Typ und Modell, es Unterschiede gibt. Zum Ölen solltest du nur Nähmaschinenöl verwenden, weil andere Öle durch ihre Eigenschaften nicht geeignet sind.

Wann muss ich die Nähmaschinennadel wechseln?

Eine Nähmaschinennadel sollte nach jedem Näh-Unfall gewechselt werden. Näh-Unfälle sind, wenn du über Reißverschlüsse, dicke Stecknadeln oder über harte Sachen genäht hast. Aber grundsätzlich gilt: Eine Nähmaschinennadel hat eine Lebensdauer von ca. 8- 10 Näh-Stunden. Dann sollte sie in jedem Fall erneuert werden.

Alte Nähmaschine auf Tisch

Die Nähmaschine dient zur mechanischen Herstellung einer Naht. (Foto: maxmann / pixabay.com)

Wann verwende ich welche Nähmaschinennadel?

Jede Nähmaschinennadel hat zwei Farbmarkierungen. Die obere Markierung zeigt dir für welches Material die Nadel gedacht ist. Eine blaue Markierung bedeutet, dass sie für das Nähen mit Jeans geeignet ist. Orange bedeutet: Für das Nähen mit Jersey geeignet.

Die untere Markierung zeigt an, welche Stärke die Nadel hat. Eine pinke Markierung bedeutet, eine Stärke von 130. Ist also die obere Markierung blau, die untere pink, bedeutet dass: Jeansnadel in der Stärke 130. Wenn eine Nadel keine Farbmarkierungen für das Material hat, ist sie eine Universalnadel.

Wann benutze ich welches Garn?

Bei der Auswahl des richtigen Garns kommt es immer auf dein Nähprojekt an. Ein dicker Stoff sollte auch mit einem dicken Garn genäht werden, damit das Garn nicht reißt. Dünnere Stoffe sollten mit dünneren Garn genäht werden. Wenn du nämlich versuchst einen dünnen Stoff mit einen dicken Garn zu nähen entstehen wellen und du kannst nicht Versäubern.

Seit wann gibts es Nähmaschinen?

Der österreichische Schneider Josef Madersperger hat 1807 die erste Nähmaschine konstruiert. Die Maschine beruht auf den Prinzip der Nachahmung der Bewegungen der nähenden menschlichen Hand.

Die Nachahmung der Nähbewegungen führte aber 1807 nicht zum gewünschten Erfolg. Deswegen entwickelte er in den darauffolgenden Jahren eine Nähmaschine, die den Webvorgang mittels Kettelstich nachahmt. Die verbesserte Maschine wurde 1814 fertiggestellt.

foco

Wusstest du, dass die Nadeln aller Nähmaschinen sich früher seitwärts bewegten?

Erst Isaac Merrit Singer fügte 1845 der Konstruktion der Doppelstich-Nähmaschine von Elias Howe eine senkrechte Nadelstange hinzu.
Außerdem bereicherte Singer die Maschine mit einem kontinuierlichen Stofftransport und wurde somit zum „Erfinder“ der heutigen Nähmaschine.

Die erste Nähmaschine die auf den heutigen Nähmaschinen beruht wurde 1845 vom Mechaniker Elisa Howe entwickelt. Er entwickelte das Prinzip des Doppelsteppstichs musste, aber später seine Patenterlöse mit seinem Konkurrenten Issac Merritt Singer teilen.

Singer ergänzte die Konstruktion durch eine senkrechte Nadelstange sowie einen kontinuierlichen Stofftransport. Somit war diese Konstruktion der Vorreiter der heutigen Nähmaschine.

Wohin mit meiner alten Nähmaschine?

Eine alte Nähmaschine muss nicht zwingend entsorgt werden. Sie kann nach reichlicher Prüfung durchaus weiterverwendet werden. Kunze AG unterstützt mit dieser Idee ein Ausbildungsprojekt in Afrika und verhilft auf diesem Weg vielen Einheimischen zu einem Einkommen.

Neben der Kunze AG gibt es noch weitere Spendenorganisationen, die dringend alte Nähmaschinen suchen. Sowie die Aktion Pit, sie unterstützen 20 Nähschulen in Togo, wo junge Frauen, die noch nie in die Schule gehen durften, eine Schneiderausbildung und Alphabetisierungskurse bekommen. Also du musst die Nähmaschine nicht gleich auf dem Sondermüll entsorgen, sie kann anderswo sehr hilfreich sein.

Kann mit einer Nähmaschine gestickt werden?

Man kann mit den meisten Nähmaschinen auch sticken.

Die einzige Voraussetzung dafür ist, dass du den Transporteur außer Kraft setzen kannst. Dies ist bei den meisten Maschinen möglich. Du brauchst ein paar Materialien, wie einen speziellen Nähfuß, einen Stickrahmen, Stickfleece und spezielles Garn.

Den Fleece spannst du mit deinem Stoff in den Stickrahmen ein. An der Maschine musst du dann den Nähfuß austauschen und den Transporteur absenken.

Danach kannst du eigentlich direkt loslegen. Das Sticken erfordert ein wenig Übung, deshalb probierst du es am besten zunächst mit einem Stück Reststoff aus.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Bäckmann R.: Nähen – Nadel – Nähmaschine: Ursprünge der Nähtechnologie im Zeitalter der ersten industriellen Revolution, Schneider, Hohengehren, 1991.

[2] http://de.wikihow.com/Eine-N%C3%A4hmaschine-benutzen

[3] https://www.dots-designs.de/welche-nadel-fuer-welchen-stoff/

[4] https://www.pinterest.de/pin/790944753277097986/

[5] https://www.hausjournal.net/naehmaschine-einfaedeln

[6] https://www.nenalisi.de/naehzimmer/naehen-anfaenger/

[7] https://www.naehmaschinekaufen.de/gebrauchte-naehmaschinen-kaufen/

[8] https://naehmaschineprofis.de/hersteller-liste/

[9] https://naehtalente.de/schnittmuster-lesen-und-verstehen-fuer-anfaenger/

[10] http://das-naehzimmer.de/sticken-mit-der-naehmaschine/

Bildnachweis: moritz320 / pixabay.com

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